So kommst du sicher durch den Advent

Kerzenlicht, Lichterketten, Schneeflocken – die Adventszeit hat einen ganz besonderen Zauber. Doch so stimmungsvoll sie sein kann, so tückisch kann es werden. In der Weihnachtszeit steigt die Brandgefahr in Schweizer Haushalten erheblich an, und auch draussen lauern Risiken auf vereisten Wegen. Mit unseren Tipps kommst du sicher durch die besinnliche Zeit – drinnen wie draussen.

Brandgefahr in der Adventszeit: Kerzenschein ohne Risiko

Adventskränze, Gestecke und Weihnachtsbäume schaffen gemütliche Stimmung – aber leider auch ein grosses Brandrisiko. In der Advents- und Weihnachtszeit ereignen sich in der Schweiz bis zu 70 Brände pro Woche – meist ausgelöst durch Kerzen. Dies sind fünf Mal mehr Brände als in den restlichen Wochen des Jahres. Denn: Je trockener die Zweige am Adventskranz oder Weihnachtsbaum werden, desto schneller fangen sie Feuer. Es gilt: Kerzen nie unbeaufsichtigt brennen lassen und rechtzeitig ausmachen, bevor sie zu weit heruntergebrannt sind.

Auch der Standort ist entscheidend:

Adventskranz oder Kerzen sollten immer auf einer nicht brennbaren Unterlage stehen und ausreichend Abstand zu Vorhängen oder Deko aus brennbarem Material haben. Wenn du Kinder oder Haustiere hast, lohnt sich der Griff zu LED-Kerzen – die sehen inzwischen täuschend echt aus und sind um ein Vielfaches ungefährlicher. Solltest du nichtsdestotrotz nicht auf Kerzenlicht verzichten wollen, gehören Rauchmelder, eine Löschdecke und Zugang zu einem Feuerlöscher zu deiner Grundausstattung.

Wenn du bereits auf elektrische Lichterketten und Deko mit Stecker setzt, achte darauf, dass diese mit einem CE-Zeichen versehen sind. Beschädigte Kabel solltest du sofort ersetzen. Ausserdem zu beachten: Mehrere Steckerleisten hintereinander zu verbinden, klingt praktisch, ist aber gefährlich – sie können überhitzen und Brände auslösen.

Glatte Wege, sichere Schritte: So vermeidest du Stürze im Winter

Eis und Schnee sorgen in der Adventszeit für Winterstimmung. Sie sorgen aber auch für rutschige Strassen und Gehwege. Besonders heimtückisch sind vereiste Treppen, Hauseingänge oder Trottoirs, die über Nacht gefroren sind. Insbesondere morgens ist Vorsicht geboten: Oft sind die Wege noch nicht geräumt und die Kälte ist am meisten Glatteis. Da genügt ein falscher Schritt und schon liegt man am Boden.

Damit das gar nicht erst passiert, lohnt es sich, private Wege regelmässig zu räumen und bei Bedarf mit Salz, Split oder Sand zu streuen. Doch Achtung: Falls du eine Schneefräse verwendest, trage dabei unbedingt Schutzbrille, Gehörschutz, Handschuhe und sicheres Schuhwerk. So beugst du Verletzungen vor und kannst die besinnliche Adventszeit mit deinen Liebsten geniessen.

Bei deinen Winterschuhen gilt allgemein: Sicherheit geht vor Stil. Rutschfeste Sohlen oder spezielle Spike-Aufsätze geben Halt auf vereistem Untergrund. So sorgst du bei Arbeiten rund um dein Haus für die nötige Standfestigkeit. Wer draussen arbeitet, sollte zudem Handschuhe und reflektierende Kleidung tragen – damit man sich im Falle eines Sturzes keine Schürfungen an den Händen holt und auch in der Dämmerung gut gesehen wird. Ausserdem macht es Sinn, genügend Zeit einzuplanen und das Geh- und Arbeitstempo den Verhältnissen anzupassen.
 

Mit diesen 5 Tipps kommst du gut durch den Winter

  • Kerzen nie unbeaufsichtigt lassen und in der Nähe von trockenen Zweigen auf offene Flammen verzichten
  • Adventskränze oder Kerzen immer auf nicht brennbaren Unterlagen platzieren
  • Private Gehwege regelmässig räumen und mit Salz, Split oder Sand streuen
  • Bei Glätte rutschfeste Schuhe anziehen – sicherer Halt ist das A und O
  • Ruhe bewahren: Hektik ist der grösste Unfallverursacher – lieber langsam unterwegs sein

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