Mit dem Exzenterschleifer, Schwingschleifer oder Deltaschleifer richtig umgehen
Worauf kommt es beim Arbeiten mit dem Schleifgerät an?
Bevor du mit dem Schleifen beginnst, solltest du deinen Arbeitsplatz gründlich vorbereiten. Eine gut beleuchtete und belüftete Umgebung und ein sauberer Arbeitsbereich sind die Grundlage für schnelles und erfolgreiches Arbeiten. Dein Werkstück sollte zum Beispiel mit Zwingen, Keilen oder Gurten fixiert sein, sodass es nicht verrutschen kann. Kleinere Werkstücke können in der Hobelbank eingespannt werden. Beim Schleifen von Metall können schnell Funken entstehen, weshalb brennbare Materialien am besten aus der Umgebung entfernt werden, damit kein Feuer entstehen kann.
Das richtige Schleifmittel ist entscheidend. Grobe Körnungen eignen sich perfekt, um viel Material abzutragen, während feine Körnungen für den Feinschliff oder das Polieren gedacht sind. Dabei ist darauf zu achten, dass immer das zum Material passende Schleifmittel verwendet wird – so erreichst du ein perfektes Ergebnis und schützt gleichzeitig deine Maschine vor unnötigem Verschleiss. Am besten lässt du dabei einen Staubsauger oder eine Absaugung nahe am Schleifer laufen, um Staub zu minimieren und deine Gesundheit zu schützen. Beim Arbeiten mit dem Schleifer sollte die Maschine immer in Bewegung bleiben, während sie mit der Oberfläche in Kontakt ist. So vermeidest du Kratzer und erzielst ein gleichmässiges Schleifbild. Ausserdem muss kein Eextra- Druck auf das Gerät gegeben werden – das Gewicht des Schleifers reicht aus, um die Arbeit zu erledigen. Unverzichtbar ist, die nötige Schutzausrüstung zu tragen.
Welche Schutzausrüstung brauche ich?
Schutzbrille
Schleifen erzeugt Lärm, Staub und herumfliegende Partikel – hier ist der richtige Schutz entscheidend. Eine geschlossene Schutzbrille bewahrt deine Augen vor Staub und Splittern.
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Atemschutz
Ausserdem entsteht beim Schleifen Feinstaub, der deine Atemwege belasten kann. Eine Atemschutzmaske vom Typ FFP2 ist daher ein Muss. Bei Arbeiten mit Hartholz wie z.B. Eiche wird sogar eine Atemschutzmaske vom Typ FFP3 empfohlen.
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Worauf achte ich beim Kauf der Schutzausrüstung?
Wenn du Schutzausrüstung kaufst, zählt die Qualität. Eine Schutzbrille sollte geschlossen sein, um deine Augen auch seitlich zu schützen. Modelle mit Anti-Beschlag-Funktion sorgen dafür, dass du immer klare Sicht hast. Für Arbeiten an der Sonne gibt’s Schutzbrillen mit UV-Schutz und Tönung. Eine gute Schutzbrille erkennst du an der Normbezeichnung EN 166 und am CE-Zeichen auf der Rahmeninnenseite.
Beim Gehörschutz kommt es darauf an, dass er den Lärm effektiv dämpft, aber gleichzeitig bequem sitzt. Ob du dich für Ohrstöpsel oder einen Kapselgehörschutz entscheidest, hängt von der Dauer und Lautstärke der Arbeit ab. Einen guten Gehörschutz erkennst du an der Normbezeichnung EN 352.
Schutzhandschuhe sollten einerseits gut schützen, dir aber gleichzeitig genügend Beweglichkeit bieten. Sie dürfen nicht zu dick sein. Für Schleifarbeiten eignen sich besonders schnittfeste oder abriebresistente Modelle. Du arbeitest mit scharfkantigen Werkzeugen oder Materialien? Dann sorgen Schutzhandschuhe mit der Normbezeichnung EN 388 für Sicherheit.
Falls du Fragen hast, wende dich vor dem Kauf am besten an Fachpersonal. Und denk immer daran: Deine Sicherheit geht vor.
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