So schützt du dich mit deinem FI-Schutzschalter richtig vor einem Stromschlag

Elektrischen Strom sieht, hört und riecht man nicht – und das kann gefährlich sein. In der Schweiz sind schwere Stromunfälle zwar selten, doch wenn sie passieren, haben sie oft gravierende Folgen. Ein FI-Schalter schützt dich, indem er den Stromkreis innerhalb von Millisekunden unterbricht, wenn es darauf ankommt. Wir haben einige Tipps für dich. 

FI-Schutzschalter: Was brauchst du für zuhause?

Im Garten oder in der Werkstatt – ein FI-Schalter gehört beim Arbeiten zuhause dazu und sorgt dafür, dass du elektrische Geräte sicher nutzen kannst. Besonders im Aussenbereich oder in Feuchträumen kann er dein Leben retten. Wenn du mit Geräten wie Rasenmähern, Hochdruckreinigern oder Heckenscheren arbeitest, ist eine FI-Schutzschaltung (RCD-Schalter) an der Steckdose unverzichtbar.

Sicherheitstipps für den Gebrauch?

Damit dein FI-Schalter zuverlässig funktioniert, solltest du ihn mindestens zweimal im Jahr testen. Drücke dazu einfach die Prüftaste – wenn der Strom sofort unterbrochen wird, ist alles in Ordnung. Falls das nicht passiert, solltest du eine Fachperson beiziehen, um die Funktionstüchtigkeit zu überprüfen.

Worauf achte ich beim Kauf eines FI-Schutzschalters? 

Beim Kauf eines FI-Schutzschalters solltest du auf die richtige Auslöseempfindlichkeit achten. Für Haushalte sind Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen, auch RCD (Residual Current Device) genannt, mit einer Fehlerstromgrenze von 30 mA vorgeschrieben, da sie sowohl vor direktem als auch indirektem Berühren schützen. Falls du den FI-Schutz für spezielle Anwendungen benötigst, beispielsweise in einer Werkstatt oder für besonders feuchte Umgebungen, ist ein Modell mit erhöhter Schutzklasse sinnvoll
Auch die Bauform kann eine Rolle spielen: FI-Schutzschalter gibt es als fest installierte Variante für den Sicherungskasten oder als mobile Lösung für Steckdosen. Falls du oft mit elektrischen Geräten im Freien arbeitest, kann ein tragbarer RCD-Zwischenstecker die beste Wahl sein. Achte beim Kauf auf geprüfte Qualität und Produkte, die den Schweizer Sicherheitsstandards entsprechen.
Falls du dir unsicher bist, welches Modell für dich das richtige ist, lässt du dich am besten von einer Elektroinstallateurin oder einem Elektroinstallateur beraten. Gerade bei älteren elektrischen Anlagen ist es ratsam, eine Fachperson zurate zu ziehen – so stellst du sicher, dass dein Zuhause bestens geschützt ist.

Wichtiger Hinweis:

Die meisten Arbeiten an Elektroanlagen dürfen ausschliesslich von Elektrofachkräften ausgeführt werden. Dazu gehören z. B. das Installieren von Steckdosen sowie andere scheinbar einfache Tätigkeiten, die viele Heimwerkerinnen und Heimwerker selbst übernehmen möchten.
Wenn du dir unsicher bist, ob du elektrische Arbeiten selbst ausführen darfst, fragst du am besten bei einem Elektroinstallateurin oder einem Elektroinstallateur nach. Die Fachperson kann dir nicht nur sagen, ob du die Arbeiten selbst durchführen darfst, sondern dich auch bei der Auswahl der richtigen Materialien beraten. So vermeidest du Fehlkäufe und erhöhst die Sicherheit.

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