So schützt du dich richtig mit deinen Sicherheits­schuhen

Ein Werkzeug fällt runter, der Boden ist rutschig oder eine Kante ist schärfer als gedacht – solche Situationen kennst du sicher von der Arbeit im Haus oder im Garten. Mit Sandalen oder leichten Sneakern kann das schnell schmerzhaft werden. Doch mit guten Sicherheitsschuhen lassen sich viele Verletzungen vermeiden. Sie schützen deine Füsse zuverlässig und sorgen dafür, dass du sicher arbeitest. Darauf solltest du achten:

Was brauchst du für zuhause?

Beim Heimwerken oder Gärtnern haben wir die Hände meistens gut im Blick, doch an unsere Füsse denken wir nicht. Offene oder lose Schuhe erhöhen das Risiko für Verletzungen, z. B. wenn ein Werkzeug herunterfällt.  Deshalb sind geschlossene und stabile Schuhe immer eine gute Wahl.
Für leichtere Arbeiten reichen oft Sicherheitsschuhe mit Zehenschutzkappen und antistatischer Sohle. Wenn du oft im Garten arbeitest, sorgt ein wasserabweisendes Modell dafür, dass deine Füsse trocken bleiben. In feuchten oder matschigen Umgebungen sind Gummistiefel mit gutem Profil eine Alternative.

Pflicht im Betrieb, sinnvoll zu Hause

In vielen Berufen gehören Sicherheitsschuhe zur persönlichen Schutzausrüstung und sind vorgeschrieben. Doch auch zu Hause ist es sinnvoll, auf feste, rutschfeste Schuhe zu setzen – besonders bei Arbeiten mit schweren Gegenständen, scharfen Kanten oder rutschigen Untergründen.

Sicherheitstipps für den Gebrauch

Damit dich deine Sicherheitsschuhe zuverlässig schützen, solltest du ihren Zustand im Blick behalten. Abgenutzte Sohlen verlieren ihre Rutschfestigkeit, beschädigte Zehenschutzkappen bieten keinen vollständigen Schutz mehr und Risse im Material lassen Feuchtigkeit eindringen. Auch die Stabilität kann mit der Zeit nachlassen, was das Risiko von Umknicken oder Stürzen erhöht. Falls die Schuhe bereits stark abgenutzt sind, ist das Verletzungsrisiko erhöht. Besonders auf rutschigen oder unebenen Böden ist das problematisch. Ein gelegentlicher Blick auf den Zustand der Schuhe hilft dir, Unfälle zu vermeiden. Bei grösseren Abnutzungen sollten die Arbeitsschuhe ersetzt werden

Worauf achte ich beim Kauf von Sicherheitsschuhen?

Welche Sicherheitsschuhe am besten geeignet sind, hängt von der Art der Arbeit und der Umgebung ab. Grundsätzlich müssen sie der Norm EN ISO 20345 entsprechen. Diese scheibt vor, dass die Zehenschutzkappen einer Energie von mindestens 200 Joule standhalten müssen – das entspricht etwa einem 20-kg-Gewicht, das aus einem Meter Höhe fällt.
Zusätzlich gibt es verschiedene Sicherheitsklassen:

  • S1-Schuhe bieten Grundschutz mit Zehenschutzkappen, antistatischer Sohle und Dämpfung im Fersenbereich. Sie eignen sich für trockene Innenbereiche wie Werkstätten oder Garagen.
  • S2-Schuhe haben zusätzlich eine wasserabweisende Beschichtung und sind für feuchte Umgebungen oder den Garten besser geeignet.
  • S3-Schuhe kombinieren die Eigenschaften von S1 und S2 und verfügen über eine durchtrittsichere Sohle, die vor spitzen Gegenständen schützt. Das kann besonders bei groben Arbeiten oder unebenen Böden hilfreich sein.

Es gibt noch weitere Schutzklassen, die in speziellen Bereichen eingesetzt werden. Diese Schuhe bieten zusätzlichen Schutz für anspruchsvolle Tätigkeiten, wie zum Beispiel im Bergbau, bei schweren Bauarbeiten oder in Bereichen mit hoher Hitze. Doch beim Heimwerken und Hobbygärtnern liegst du mit S1, S2 oder S3- Sicherheitsschuhen genau richtig. 
Falls du dir unsicher bist, welches Modell am besten geeignet ist, helfen dir eine Beratung im Fachgeschäft oder ein Blick in einen spezialisierten Shop weiter. Dort gibt es passende Schuhe für unterschiedliche Anforderungen, vom Heimwerken bis zur Gartenarbeit.

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